BayernLB

Nachhaltigkeitsstandards für Handels- und Kapitalmarktgeschäfte

Auch für die Handels- und Kapitalmarktgeschäfte hat die BayernLB feste Regeln definiert. Sie betreffen den Umgang mit Nahrungsmitteln und kontroversen Waffen sowie den institutionellen Devisenhandel.

Ausschlusskriterien: Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln

Die BayernLB betreibt keine Spekulationsgeschäfte im Zusammenhang mit Grundnahrungsmitteln. In diesem Sinne investiert der Konzern weder direkt in Grundnahrungsmittel noch indirekt in Derivate, die die Preisentwicklung und/oder Knappheit von Grundnahrungsmitteln direkt abbilden bzw. darauf spekulieren. Ausgeschlossen hat der BayernLB-Konzern zudem die Finanzierung von Spekulationsgeschäften mit Grundnahrungsmitteln.

Das Tochterunternehmen BayernInvest investiert in aktiv gemanagten Mandaten und Fonds nicht in Einzelrohstoff-Exposure auf Nahrungsmittel. Dieser Ausschluss schließt das Management der eigenen Publikumsfonds sowie der Drittinitiatoren-Publikumsfonds, die durch die BayernInvest administriert sind, mit ein.

Produkte der BayernLB zur Preisabsicherung von Agrarrohstoffen sind auf die Bedürfnisse von landwirtschaftlichen Betrieben, Mühlen, Bäckereien und vergleichbaren Kunden ausgerichtet und dienen der Absicherung des physischen Grundgeschäfts. Zur Spekulation sind sie nicht geeignet.

Ausschlusskriterien: Keine Investments in kontroverse Waffen

Die BayernInvest schließt grundsätzlich Investments in Unternehmen aus, die kontroverse Waffen herstellen. Hierzu gehören auch Waffen, die wie Anti-Personenminen und Streumunition durch Konventionen international geächtet sind.

Transparenz im Devisenhandel

Mit der Unterzeichnung des FX Global Code unterstützt die BayernLB die Integrität im institutionellen Devisenhandel. Der FX Global Code wurde von Zentralbanken und Marktakteuren aus 16 Ländern entwickelt und definiert einheitliche Standards für den internationalen Handel mit Devisen.