BayernLB

Blickpunkt Immobilien

Makroökonomische Analysen zu Entwicklungen an den wichtigsten Immobilienmärkten. Zyklus: monatlich bzw. anlassbezogen.

Bezahlbares Wohnen, wie geht das? (01.10.2019)

Die Mieten in den deutschen Metropolregionen erreichen immer neue Höhen. Können die zuletzt häufig diskutierten Maßnahmen die Wohnungsnot tatsächlich lindern?

Kurz & klar

  • Die Mieten für Wohnimmobilien in den deutschen Metropolregionen erreichen immer neue Höhen.
  • Hauptursache für die steigenden Mieten ist das knappe Angebot an Wohnraum und die weiterhin hohe Nachfrage.
  • Angebotsseitig verteuert der Mangel an Bauland, die hohen Baukosten sowie der Rückgang an Sozialwohnungen das Wohnen zunehmend.
  • Um den Mangel an Wohnraum zu lindern, werden diverse Maßnahmen wie der Personalaufbau in Bau- und Planungsämtern, der Ausbau des seriellen Bauens, die Schaffung sozialen Wohnraums und die Einführung einer Grundsteuer C diskutiert.

Lesen Sie weiter Bezahlbares Wohnen

Europäische Immobilien bleiben heiß begehrt (30.09.2019)

Durch die anhaltende Niedrigzinsphase bleiben europäische Immobilien weiter im Fokus der Investoren. Allerdings zeigen sich in einigen Immobilienmärkten zunehmend Risiken.

Kurz & klar

  • Durch die anhaltend expansive Geldpolitik der EZB bleibt das historisch niedrige Zinsniveau bis auf weiteres bestehen
  • Damit bleibt auch die Nachfrage von institutionellen und privaten Investoren auf den europäischen Immobilienmärkten mangels alternativer Anlagemöglichkeiten weiterhin hoch.
  • Unter den wichtigsten europäischen Immobilienmärkten zeigen sich Deutschland und Frankreich nachhaltig solide aufgestellt, während in Skandinavien der Hochpunkt bereits überschritten scheint. Die Immobilienmärkte in Spanien und Italien zeigen sich dagegen nach langer Durststrecke wieder dynamischer.

Lesen Sie weiter Europäische Immobilienmärkte

Das gelobte Bauland (31.7.2019)

Die Preise für Wohnimmobilien erreichen immer neue Höhen. Besonders die zuletzt enorm gestiegenen Baulandpreise leisten dieser Entwicklung Vorschub. Auch in Zukunft bleibt Bauland knapp und teuer.

Kurz & klar

  • Die Preise für Wohnimmobilien in den deutschen Metropolregionen erreichen immer neue Höhen.
  • Neben hoher Nachfrage und knappem Angebot, wird die Schaffung bezahlbaren Wohnraums durch höhere Baukosten und besonders durch die enormen Steigerungen der Baulandpreise erschwert.
  • Aufgrund der langwierigen Planungs- und Genehmigungsprozesse und der zunehmenden Spekulation bleibt Bauland auch in Zukunft knapp und teuer.

Lesen Sie weiter Das gelobte Bauland

Infrastruktur droht Logistik auszubremsen (17.6.2019)

Die marode Verkehrsinfrastruktur in Deutschland hält den Anforderungen der Mobilitätswende langfristig nicht stand. Dennoch weisen Logistik und Logistikimmobilien weiterhin ein solides Wachstum auf.

Kurz & klar

  • Neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing und Flugtaxis sind in aller Munde.
  • Nichtsdestotrotz dominiert weiterhin der konventionelle Individualverkehr per Auto.
  • Die Infrastruktur in Deutschland hält den Anforderungen der Verkehrswende nicht stand. Der Ausbau des Schienenverkehrs und der E-Mobilität stockt.
  • Die marode Infrastruktur wird zukünftig zum begrenzenden Faktor für den Aufbau neuer Mobilitätskonzepte, dem Ausbau des Onlinehandels und der Logistik.
  • Aufgrund des bestehenden starken Wachstums im Logistikbereich boomt dennoch die Nachfrage nach Logistikimmobilien.

Lesen Sie weiter Infrastruktur droht Logistik auszubremsen

Pflegeimmobilien: Investition in die Zukunft? (14.05.2019)

Pflegeimmobilien: Investition in die Zukunft? (14.05.2019)
© BayernLB

Kurz & klar

  • Der demografische Wandel ist da!
  • Der Anteil der über 80-Jährigen, welche überwiegend Pflegeleistungen in Anspruch nehmen, wird im Jahr 2030 auf 7,5% der Gesamtbevölkerung anwachsen.
  • Daher besteht für Pflegeimmobilien weiterhin eine langfristig steigende und konjunkturunabhängige Nachfrage, bei begrenztem Flächenangebot.
  • Trotz bestehender Betreiber-Risiken eilen Pflegeimmobilien am Investmentmarkt von einem Transaktionsrekord zum Nächsten.

Deutschlands Bevölkerung altert zunehmend

Der demografische Wandel ist da! Die Überalterung der Gesellschaft stellt Deutschland bereits heute vor enorme Herausforderungen. Allerdings erscheinen die heutigen Probleme klein im Vergleich zur ab 2020 einsetzenden Verrentung der „Baby-Boomer“, welche die deutsche Gesellschaftsstruktur und das Sozialsystem grundlegend verändern wird ( s.Megatrend Demografischer Wandel: Deutsches Sozialsystem vor Zerreißprobe vom 13.05.2019 ). Diese fundamentale Entwicklung hat ebenfalls enorme Auswirkungen auf die Pflege im Allgemeinen und den deutschen Pflegeimmobilienmarkt im Besonderen.

Bereits im Jahr 2030 wird die Anzahl der über 65-Jährigen auf 21,8 Millionen Menschen angewachsen sein. Dies entspricht 26% der aktuell prognostizierten Gesamtbevölkerung im Jahr 2030 von 83 Millionen (Stand: 31.12.2015).

Bei der Gruppe der über 80-Jährigen, welche eine durchschnittliche Pflegequote von 50% aufweisen, wird der Anteil von aktuell 5,7% in nur 10 Jahren auf 7,5% im Jahr 2030 steigen. In den Jahren 2040 - 2050, wenn die geburtenstärksten „Baby-Boomer“-Jahrgänge (1955-1965) zunehmend Pflegeleistungen nachfragen werden, wird sogar jeder achte Einwohner Deutschlands über 80 Jahre alt sein.

Lesen Sie weiter Pflegeimmobilien: Investition in die Zukunft?

Weitere Ausgaben

Die Europäisierung des US-Immobilienmarktes (18.4.2019)

Die konjunkturelle Abkühlung der US-Volkswirtschaft und die höheren Hypothekenzinsen setzen den US-Immobilienmarkt zunehmend unter Druck. Droht, nach 10 Jahren, eine erneute Immobilienkrise?

Lesen Sie hier weiter...

Wohnbau: Zu wenig, zu teuer, zu traditionell (4.3.2019)

Die Wohn- und Hauspreise steigen immer weiter. Der Wunsch nach bezahlbaren Wohnraum rückt durch den zu geringen Neubau in Verbindung mit hohen Baulandpreisen und steigenden Baukosten in weite Ferne.

Lesen Sie hier weiter...

„Grand Paris“: Projekt der Superlative (1.3.2019)

Mit 35 Milliarden Euro Investitionsvolumen entsteht die Mega-Metropole „Grand Paris“. Europas größtes Infrastrukturprojekt treibt den französischen Immobilienmarkt zu neuen Höhen.

Lesen Sie hier weiter...