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Perspektiven

Unser kompakter, monatlich aktualisierter Ausblick auf Konjunktur und Finanzmärkte. Erscheinungstermin monatlich.

Zentralbanker unter Druck (vom 19.9.2019)

Während die Fed von Präsident Trump zur Lockerung gedrängt wird, verpflichtet sich die EZB freiwillig zu einer Ausweitung der ultralockeren Geldpolitik und drängt Investoren in höhere Risiken.

Kurz & klar

  • Die wirtschaftliche Schwäche setzt sich fort, die Abwärtsrisiken überwiegen.
  • Mit moderaten Zinssenkungen hält die Fed bisher dem Druck von Trump stand.
  • Mit QE2 setzt sich die EZB unter Druck, die nächsten roten Linien zu überschreiten.
  • Renditen für Staatsanleihen bleiben auf historisch niedrigem (negativen) Niveau.
  • In der Asset-Allokation stufen wir Cash u.a. zugunsten von Euro-Raum-Aktien zurück.

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5-Jahresprognose: Negative Vorzeichen (vom 31.7.2019)

Im schwachen Konjunkturumfeld werden die Zentralbanken sich schwer tun, die jetzt eingeleiteten Zinssenkungen zu revidieren. Renditen für sichere europäische Anleihen bleiben daher noch lange negativ

© Quelle: Refinitiv, BayernLB Research

  • Synchrone globale Abkühlung endet erst 2020, gefolgt von einer moderaten Erholung.
  • Zinssenkungen dürften eine Rezession vermeiden, aber keinen Boom initiieren.
  • Niedrige Inflation wird Zentralbanken den Weg zur Normalisierung erschweren.
  • In Europa werden Renditen von sicheren Anlagen lange negativ sein.
  • Risikoreichere Assets profitieren, sind aber anfällig für überwiegende Abwärtsrisiken.

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