Nicht so schlimm wie befürchtet - Perspektiven BayernLB Research
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Nicht so schlimm wie befürchtet

Die Wirtschaft zeigt sich robuster als erwartet und die Inflation hat ihren Gipfel überschritten. Bei zunehmend restriktiver Geldpolitik dürfte sich eine leichte Rezession aber kaum vermeiden lassen.

Perspektiven Ausgabe 1/2023

Kurz & klar

  • Wirtschaft und Inflation präsentieren sich Anfang 2023 besser als befürchtet.
  • Nachfrage dämpfende Faktoren bestehen fort und dürften Rezessionen auslösen.
  • Inflationsraten werden sinken, aber nicht so tief wie gewünscht.
  • Die Zentralbanken werden sich bei der Rücknahme der Zinserhöhungen Zeit lassen.
  • Die Liquiditätssituation dürfte sich verschärfen und zu hoher Marktvolatilität führen.

Video: Auf einen Espresso mit Chefvolkswirt Jürgen Michels

Editorial

Die wirtschaftliche Entwicklung in weiten Teilen der Welt ist Ende 2022 besser ausgefallen als befürchtet und wurde in den meisten Fällen von einem stärker als erwarteten Rückgang der Inflation begleitet. Die bessere Ausgangslage oder, technisch gesprochen, die vorteilhafteren statistischen Überhänge, erklären einen Großteil der Aufwärtsrevision unserer BIP-Prognosen und die Abwärtsrevision der Inflationsprognosen für 2023.

Trotz des verbesserten Startpunkts ist die Rezessionsgefahr 2023 noch nicht gebannt. Für den Euro-Raum und Deutschland gehen wir in unserem Basisszenario weiterhin von einer Rezession aus, die sich auch im Jahresdurchschnitt in einem Rückgang der Wirtschaftsleistung widerspiegelt. Während sich die Industrie...

Lesen Sie weiter: Nicht so schlimm wie befürchtet (25.1.2023)