BayernLB

13.11.2015

BayernLB stellt Mittel für eine Investitionsfinanzierung der Transalpine Pipeline bereit

München – Die BayernLB stellt der Società Italiana per l’Oleodotto Transalpino (SIOT) S.p.A, der italienischen Ländergesellschaft der TAL-Gruppe, eine Finanzierung in Höhe von 15 Mio. Euro zur Verfügung. Die Mittel dienen der Investitionsfinanzierung in die Pipeline und haben eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Transaktion wird von der Niederlassung der BayernLB in Mailand betreut. Die SIOT betreibt den zweitgrößten Ölterminal im Mittelmeer und markiert den Startpunkt der Transalpine Pipeline, einer der wichtigsten Erdöl-Fernleitungen zur Versorgung Mitteleuropas. Durch das Pipelinesystem wird der Rohölbedarf Bayerns zu 100 Prozent gedeckt, der von Deutschland zu 40 Prozent.

Seit Betriebsbeginn in den 1960er Jahren wurde mehr als eine Milliarde Tonne Rohöl unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen verlässlich und unfallfrei transportiert. Die Gesamtlänge der Pipeline beträgt 753 km, das SIOT Seehafenterminal in Triest hat einen Rohölumschlag von 35 Mio. Tonnen Rohöl jährlich.

„Die TAL-Gruppe hat einen maßgeblichen Anteil an einer stabilen Energieversorgung in Bayern“, sagt Markus Betz, Leiter Corporate Banking München/ Mailand. Max Plank, ebenfalls von der BayernLB, ergänzt:  „Die Menge an Rohöl, die durch die Transalpine Pipeline befördert wird, entspricht im Schnitt ca. 10.000 LKW-Tankfahrten täglich, auf die so verzichtet werden kann“.

Die TAL ist europäischer Technologieführer für den sicheren Transport von Rohöl und hat jüngst die Konzession für den Rohölumschlag im Hafen von Triest über weitere 50 Jahre bis ins Jahr 2065 verlängert.